Welche Lademodi gibt es?

Grundsätzlich werden verschiedenen Ladebetriebsarten unterschieden, vom einfachen Anschluss an einer Schuko-Steckdose (Lademodus 1) bis hin zur Ladebetriebsart für Gleichstromladen (Lademodus 4)

AC-Ladungen:

  • Mode 1: Ladebetriebsart für langsames Laden mit direkter Verbindung des Elektrofahrzeugs an Haushaltssteckdosen (Schuko oder CEE-Steckvorrichtungen ).. Ein Pilotkontakt, um den Ladevorgang zu ermöglichen, ist nicht vorgesehen. Maximal 16 Ampere pro Phase über 1 – 3 Phasen.
  • Mode 2: Bei der Betriebsart 2 wird ein spezielles Kabel mit einer zwischengeschalteten Ladestation zum schnelleren Laden von Elektrofahrzeugen an Haushaltssteckdosen benötigt .  Damit eine Kommunikation zwischen der Ladestation und dem Elektrofahrzeug möglich ist, ist in dem Ladekabel eine sogenannte ICCB (in-cable-control box) integriert.. Maximal 32 Ampere auf 1 bis 3 Phasen.
  • Mode 3: Das Mode 3-Ladekabel verbindet das Elektrofahrzeug mit einem speziellen Stecker mit einer AC-Ladestation mit bis zu 63 Ampere pro Phase auf 1 – 3 Phasen, typischer Weise max. 32 Ampere pro Phase beim Laden von Elektrofahrzeugen. Die Kommunikation findet in diesem Modus direkt zwischen der Ladestation und dem Fahrzeug statt, weshalb das Kabel nicht über eine entsprechende Steuerung, wie im Modus 2, verfügt. Die Kommunikation erfolgt durch die Aufmodulierung eines PWM-Signals (Pulsweitenmodulation). In der Ladestation sind die Überstromschutzorgane und die Ladesteuerung integriert.

DC-Ladungen:

  • Mode 4: Modus für das Laden an DC Gleichstrom-Ladestationen mit einer definierten Ladeeinrichtung mit fest installierter Steuer- und Schutzfunktion. Das Ladegerät ist fest in der Ladestation eingebaut und daher direkt über Gleichstrom mit der Batterie verbunden. Der Vorteil der DC-Ladung ist eine verlustarme und schnellere Wiederaufladung der Batterie des Elektrofahrzeugs. Maximal sind aktuell Ladeleistungen von bis zu 350kW möglich.